Es war ruhig hier die letzten Monate.

Mitte Juli habe ich angefangen, Klaro – meine App für Eltern-Kind-Initiativen – umzusetzen und darauf meinen vollen Fokus gelegt. Dabei musste ich leider auch dieses Journal etwas schleifen lassen.

Meine Erfahrung in den letzten zwei Monaten

Ich baue Klaro mit Hilfe von Codex. Die Entwicklungsarbeit mit KI war neu für mich. Bei The Odin Project habe ich bewusst darauf verzichtet, weil das in einer Lernumgebung eher kontraproduktiv wäre.

Ich bin gleichzeitig beeindruckt, wie viel man durch die Arbeit mit KI erreichen kann, und verblüfft, wie lange die Dinge trotzdem noch dauern.

Als ich im November 2025 angefangen habe, Programmieren zu lernen, hat mich ein Freund gefragt, ob das in Zeiten von KI überhaupt noch relevant ist.

Aus meiner bisherigen Erfahrung mit Klaro kann ich sagen: absolut.

Ich habe zwar so gut wie keinen Code selbst geschrieben. Es ist aber Gold wert, dass ich verstehe, was Codex produziert, es reviewen und korrigieren kann. Dass ich verstehe, wie sich Architekturentscheidungen langfristig auswirken, diese bewusst treffe und nicht einfach blind auf eine KI vertrauen muss.

Was bisher umgesetzt ist

Aktuell steht Klaro bei Version 0.30.0 – es ist wirklich viel passiert in diesen sechs Wochen. Seit Anfang September habe ich nicht mehr an Klaro gearbeitet: Erst hatte ich zwei Wochen Urlaub, danach ist ein neues Kundenprojekt gestartet.

Die ersten Wochen waren unglaublich viel Grundlagenarbeit:

Ab Version 0.11.0 vom 30. Juli kamen dann die Funktionen dazu, die Nutzer*innen tatsächlich sehen und verwenden können:

Hier könnt ihr ein paar Screenshots des aktuellen Umsetzungsstandes sehen. Alle Inhalte sind natürlich Dummydaten. Ich zeige die Desktop-Variante, weil man da mehr sieht. Bei Design und Entwicklung verfolge ich einen mobile first Ansatz.

Wie es weitergeht

Mein Ziel ist, im Oktober die erste Version von Klaro in meiner eigenen Elterninitiative einzuführen.

Der Umfang ist dabei bewusst klein: Abholzeiten, Krankmeldungen und eine einfache Übersicht über die Initiative – also vor allem: Wer ist eigentlich Teil davon?

Danach möchte ich Klaro weiter ausbauen und mit den Erfahrungen, die wir sammeln, Schritt für Schritt verbessern.

Bis Sommer oder Herbst 2027 möchte ich an einem Punkt sein, an dem Klaro rund genug ist, um es öffentlich anzubieten.

Bis dahin suche ich neben meiner eigenen Elterninitiative noch zwei weitere, die bei der Testphase mitmachen wollen.

So weit erst einmal von mir. Ich hoffe, ihr müsst nicht wieder zwei Monate warten, bis es hier ein Update gibt.

Tobias