Heute hat mir jemand eine E-Mail weitergeleitet. Es ging um ein digitales Produkt, das die gleiche Zielgruppe hat wie Klaro: selbstorganisierte Elterninitiativen.
Nicht nur das. Die E-Mail kam vom KKT, einem Münchner Dachverband für Elterninitiativen, und das Produkt wurde in Zusammenarbeit mit LAGE vorgestellt, der Dachorganisation für bayerische Elterninitiativen.
Früher hätte mich das sehr verunsichert.
Als ich Freigeist angefangen habe, war da ständig die Frage: „Gibt’s sowas schon?“
Als ob man nur erfolgreich sein könnte, wenn es keine Konkurrenz gibt.
In Wahrheit ist es genau andersrum.
Wettbewerb zeigt, dass da ein Markt ist.
Und das ist gut.
Etwas zu bauen, das keiner braucht, ist der Hauptgrund für das Scheitern von Start-ups.
Wenn es wirklich keinen Wettbewerb gibt und du mit deiner Idee erfolgreich sein solltest, kannst du sicher sein: Wettbewerb wird kommen.
Wenn Konkurrenz der einzige Grund ist, warum Kunden bei dir kaufen, hast du eh verloren.
Die entscheidende Frage ist eine andere:
Hast du ein Problem erkannt, das sonst niemand sieht?
Und kannst du ein Produkt bauen, das dieses Problem besser löst – und besser in den Alltag der Nutzer passt?
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