In den letzten Tagen ist etwas passiert, womit ich nicht gerechnet hätte.

Über die Website unserer Elterninitiative kam eine Anfrage zu mir, von einer Mutter aus einer anderen Initiative.
Eigentlich ging es um etwas ganz anders, aber dann dachte ich, vielleicht interessiert sie Klaro ja.
Ich hab ihr frühe Layouts gezeigt, kurz die Idee beschrieben und seitdem sind wir im intensiven Austausch.

Sie wirkt ziemlich begeistert. Sie würde gerne mit ihrer Initiative als Beta-Tester mitmachen und sucht aktiv nach Möglichkeiten, die anderen Eltern von Klaro zu überzeugen.

Wir haben bereits zweimal länger zu Elterninitiativen und Klaro telefoniert. Ich hatte ihr vor einem der Telefonate meine Vorstellungen zu einem möglichen Preismodell geschickt und sie meinte im darauffolgenden Gespräch, der Preis sei super und das würde sie auf jeden Fall zahlen.
Sie bringt viele gute Vorschläge und Beobachtungen ein.
Sie gibt mir Tipps, welche Vernetzungsangebote es in München gibt, die für mich und Klaro hilfreich wären.

Das hat etwas verändert.

Plötzlich ist Klaro nicht mehr nur eine Idee, die ich habe, ein Problem das ich sehe und eine Lösung die ich bauen möchte.

Es ist jetzt konkret.

Nicht, weil sich das Produkt verändert hat, sondern weil jemand anderes angefangen hat, es ernst zu nehmen.

Ich merke, dass sich dadurch auch mein Blick verschiebt.

Ich denke weniger darüber nach, ob die Idee „gut“ ist und mehr darüber, wie ich Klaro bauen muss, damit es wirklich funktioniert.

Vielleicht ist das der Unterschied, zwischen einer Idee und einem Produkt.

Ob jemand anders anfängt, sich darauf zu verlassen.